die FAZ schreibt über Private Kreditvermittlungsplattformen

Daniel Schäfer schreibt in der FAZ (Frankfurter allgemeine Zeitung) über private Kreditvermittlungsplattformen. Leider ohne Namen zu nennen schreibt der Autor, dass die meisten dieser Plattformen in die Kategorie "Abzocker" eingeordnet werden können. Bis auf eine Plattform wird von allen ein Mitgliedschaftsgebühr, Unkostenbeitrag ect. verlangt. Das bedeutet für den Kreditsuchenden entstehen vorher Kosten. Schon wer den gesunden Menschenverstand einschaltet, kommt zu dem Schluß, dass dieses Konzept in Deutschland kaum funktionieren kann. Wer verborgt Geld an Unbekannte ohne eine Bonitätsprüfung durchzuführen ? Wer setzt sich dem Risiko einer Strafverfolgung aus, weil er Geld gewerblich gewinnbringend verleiht ? Denn das ist ohne Bankzulassung in Deutschland verboten. Lediglich ein Anbieter hat lt. Schäfer eine Bank dazwischen geschaltet und nimmt keine Vorkosten. Ja, aber wozu brauche ich dann als Kreditsuchender die Plattform ? "Lediglich eine der Internetplattformen geht einen anderen Weg: Hier ist eine Bank zwischengeschaltet, die die Bonität des Kreditnehmers überprüft und nur im Falle einer tatsächlichen Kreditvergabe Gebühren nimmt. Wenn aber ohnehin eine Bank an Bord ist, ist der Vorteil eines „Volkskredits“ gegenüber herkömmlichen Bankkrediten kaum erkennbar."

So schade wie es ist, für Kreditsuchende mit einer schlechten Schufa bleibt wohl bis auf weiteres nur der schufafreie Kredit. Die Schweizer Kapitalgesellschaften legen diese Kredite für Arbeitnehmer derzeit in einer Höhe von 3.500,- € raus.